Körperpräsenz und performativer Raum
Die Präsenz unseres Körpers - die Ausrichtung unserer sozialen, individuellen und körperlichen Existenz - wird durch das Wahrnehmen via elektronischem Bildschirm einschneidend verändert. Ursache ist die Neubewertung des Performativen als Weiterentwicklung von Bildkonzepten der Performancekunst der 70er Jahre und deren Auslegung des Seins des Daseins. Mein Forschungsinteresse liegt in der Analyse der Verknüpfung zwischen Subjekt, Raum und Bild durch den Körper als "Schnittstelle". Ich untersuche "das Performative" anhand exemplarischer Kunstwerke von Dean, Lüber und Netzhammer mittels der Begriffe: Präsenz, Körperbild, Raum und Zeit an deren spezifischen Orten ihres Erscheinens, als "ambient art". Performative Kunstwerke definieren ein neues Verständnis von Öffentlichkeit. Damit widerspreche ich Theorien der Durch-löcherung des Privaten durch über Bildschirme vermittelte öffentliche Bilder. Mein Konzept von Raum berücksichtigt sowohl geographische und topografische Aspekte als auch phänomenologische als Orientierung von Körpern in verschiedenen kulturellen Kontexten.
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